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Virenübertragung in Coronazeiten

Julia Maus
|
15. Oktober 2020
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Warum ist die Virenübertragung durch Aerosole so gefährlich?

In Coronazeiten ist die Virenübertragung ein ständiges Thema in den Medien. Mal ist eine Oberfläche der Übertragungsort, mal sind es Aerosole, mal Tröpfchen, die man beim Sprechen ausstößt. Aber wie werden Viren übertragen und was haben Aerosole damit zu tun?

Aerosole sind so klein, dass sie den Weg direkt in die Lunge zu den sogenannten Alveolen (Lungenbläschen) gelangen. Die oberen Atemwege halten sie durch ihre Größe nicht in einem nennenswerten Umfang auf. Sind diese Aerosole mit Viren behaftet, erreichen diese nahezu ungehinderten Zugang zu den Schleimhäuten und Blutgefäßen und können sich dort massiv vermehren. Eine Virenübertragung hat demzufolge stattgefunden und ruft fast immer kurze Zeit später eine Infektion hervor.

Wie lange überleben Viren auf Aerosolen?

Das ist in jedem Fall abhängig von den jeweiligen Bedingungen. Daher gibt es aus der medizinischen Forschung noch keine abschließende Meinung. Die Wissenschaftler*innen der Charité Universitätsmedizin in Berlin gehen derzeit von einer Überlebensdauer von bis zu drei Stunden aus. Zeit genug, um sich mit einem Virus zu infizieren.

Kann ich Aerosole und Viren messen?

Ja. Die Größe und die Anzahl von Partikeln in der Luft können gemessen werden. Dazu verwendet man zum Beispiel einen Laser Partikel Zähler. In der Raumluft tummeln sich aber Millionen von unterschiedlichen Partikeln, wie Feinstaub, Hautschuppen, Fasern, Pollen usw. Diese stammen nicht aus der Atemluft von uns Menschen, weshalb sich die Menge der Atemluft-Aerosole in einem normalen Raum nicht separat bestimmen lässt. Reine Aerosol-Messungen werden lediglich in sogenannten Reinräumen durchgeführt. Solche Räume sind generell immer schmutz- und staubfrei, weshalb in ihnen oft Medizinprodukte unter saubersten Bedingungen hergestellt werden. Die Anzahl von Viren in dieser Raumluft misst man jedoch nicht direkt. Spezielle Luftkeimsammler sammeln die Keime, Viren usw. in der Luft. Bestimmte Laboren werten diese danach aus.

Wieviele Viren sitzen auf einem Aerosol?

Die Wissenschaft konnte dies noch nicht klären. Die Mediziner gehen allerdings momentan davon aus, dass etwa jedes zehnte Aerosol mit einem Virus behaftet ist. Es gibt jedoch auch Schätzungen, die besagen, dass jedes Aerosol ein Virus trägt. Für weitere Informationen zu Aerosolen und wie wir uns am besten verhalten sollten, informieren Sie sich bitte auf der Seite des Robert-Koch-Instituts.

Können wir unsere Luft desinfizieren und uns vor einer Virenübertragung schützen?

Ja. Unter anderem ist dies mithilfe einer umwelt- und gesundheitsschonenden Methode der Wasser-Natriumchlorid-Verbindung (Kochsalz), die in Luftverneblern in die Luft gepustet werden, möglich. Wichtig ist allerdings dabei, dass die Kochsalzlösung eine Redoxspannung von 750 hat, um optimal wirken zu können und eine potentielle Virenübertragung durch Aerosole zu verhindern. Diese Kochsalzlösung tötet nachweislich Viren, Bakterien und andere potenzielle Krankheitserreger ab. Des weiteren wird vom RKI empfohlen, sich an die AHA+L Regeln zu halten (Atemmaske, Hygiene, Abstand, Lüften). Da das Risiko einer Ansteckung sich exponentiell erhöht, sobald man nahen Kontakt zu anderen Menschen hat, ist darauf zu achten, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

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