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Luftfeuchtigkeit unter 30% fördert Krankheiten

Julia Maus
|
25. November 2020
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Warum ist Lufttrockenheit problematisch?

Je trockener unsere Atemluft, desto staubbelasteter und krankheitsfördernd ist sie. Welche gesundheitlichen Folgen kann die Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent für uns haben?

Hohe Belastung für unser Atemsystem

In der Heizperiode von Oktober bis März/April belasten Trockenheit und Staub unseren Atemtrakt. Dieser ist eigentlich für die sogenannte “Klimatisierungs- und Reinigungsfunktion” zuständig. Im Herbst/Winter jedoch, wird er bis an die Leistungsgrenze und darüber hinaus durch trockene Luft strapaziert. Sie ist für unseren Körper daher eine Doppelbelastung. Eine Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent in Innenräumen stellt den Atemtrakt vor große Herausforderungen, mit denen er an der frischen Luft normalerweise nie konfrontiert wird.

Warum braucht der Körper feuchte Luft?

Unsere Lunge muss jedes Prozent Feuchtigkeit in der Luft, das durch Heizungsluft fehlt, selbst aufbringen. Sie bereitet also die Atemluft so auf, dass sie mit einhundertprozentiger Feuchte in den Lungenbläschen ankommt. Nase, Mund, Rachen und Bronchien stehen dabei in Konkurrenz zur Luft, die auch nach 100%-iger Feuchtigkeit strebt. Die Luft holt sich die Feuchtigkeit überall dort, wo sie vorhanden ist. In trockenen Räumen (egal ob daheim, im Büro oder in Geschäften), ist der Mensch im Winter die einzige Quelle der Feuchtigkeit. Jeder Mensch wird dadurch zum Luftbefeuchter der Raumluft. Das trocknet wiederum die Schleimhäute, die Haut, die Augen und unsere Bronchien extrem aus.

Was versteht man unter zu trockener Atemluft?

Was bedeutet eine Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent für den Menschen? Im Allgemeinen kann man nicht davon ausgehen, dass eine solch trockene Luft gesundheitsfördernd ist. Problematisch ist, dass der Mensch die Lufttrockenheit zunächst gar nicht wahrnimmt – er geht seinen gewohnten Tätigkeiten nach und klagt vielleicht abends über eine trockenen Nase oder trockene Augen. Da wir es im Winter jedoch gar nicht anders gewohnt sind, beschweren wir uns demzufolge auch nicht darüber. “Es ist nun einmal so”, sagen viele. Die meisten Menschen bekommen aufgrund von trockenen Schleimhäuten infolge trockener Luft schnell eine Erkältung, da die Immunabwehr durch ausgetrocknete Flimmerhärchen in der Nase die Krankheitserreger nicht mehr aufhalten kann. Manche erkranken an einer Grippe während andere chronische Atemwegskrankheiten wie Asthma, Nasenallergien oder Nasen-Nebenhöhlen-Probleme entwickeln.

Konsequenzen von Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent

Halten wir uns lange in Räumen mit einer Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent auf, werden nicht nur unsere Atemwege gefordert, sondern auch Augen und Haut, unser Gehirn, unsere Nieren und das Blut. Nachweisbar und messbar sind Veränderungen unter Trockenheitsstress in ausnahmslos allen angesprochenen Organen. Am intensivsten erforscht sind die Auswirkungen auf die Haut und die Augen.

Unsere Augen reagieren empfindlich auf zu trockene Luft. Es beginnt mit juckenden, müden Augen, die manchmal beginnen zu tränen, um die fehlende Feuchtigkeit auszugleichen. Hier ist es notwendig, den Augen so oft wie möglich eine Pause von Heizungsluft zu gönnen und draußen Zeit zu verbringen. Bleiben unsere Augen allerdings zu lang trocken und können sich nicht ausreichend regenerieren, so kann sich das sogenannte Sicca-Syndrom entwickeln, das zu Sehstörungen führen kann. Auch die negativen Auswirkungen auf die Hirnleistungsfähigkeit sind gut belegt. Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen sind die Folge von zu niedriger Luftfeuchtigkeit.

Verstopfungsgefühl und Trockenheit der Nase sind die beiden häufigsten Nasenbeschwerden und betreffen nicht nur alle Allergiker (Rhinitis und Asthma, 20 bis 40 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden daran). Betroffen sind auch alle Personen mit vorgeschädigter Nasenschleimhaut (zum Beispiel durch wiederholte oder chronische Infekte), Raucher und viele Senioren. Trockene Heizungsluft bedeutet für diese Menschengruppen körperlichen Stress, dem sie am Arbeitsplatz und auch in öffentlichen Gebäuden und Einkaufsläden ausgesetzt sind.

Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal?

In unseren gemäßigten Breiten ist eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent festgestellt worden. Die Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent in beheizten Innenräumen liegt demzufolge deutlich unter dem Medialwert von 50 Prozent und deutlich unter der generellen Luftfeuchtigkeit unseres Klimas.

Vorteile einer höheren Luftfeuchtigkeit

Luft bei Zimmertemperatur mit einer natürlichen Feuchtigkeit von 50 bis 60 % hat folgende Vorteile gegenüber trockener Luft:

  • Die Luft wird als frischer und angenehmer empfunden
  • Die gefühlte Temperatur ist um 1 bis 2 Grad höher, das heißt, unser Körper muss weniger Energie aufbringen, um eine normale Körpertemperatur zu halten
  • Gerüche werden weniger intensiv wahrgenommen
  • Weniger elektromagnetische Spannungen bauen sich auf
  • Weniger Wasser wird aus wertvollen Möbeln, Bildern, Musikinstrumenten, Textilien und Büchern entzogen. Der Wertverlust ist dadurch geringer
  • Grippe- und Erkältungsviren, die uns im Winter zu schaffen machen, werden zum großen Teil in wenigen Minuten abgetötet
  • Verminderung von Staub- und Geruchsbelastung.

Wir können sehr leicht die Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen auf 50-60 Prozent halten, indem wir Luftbefeuchter aufstellen. Durch moderne Sensoren messen die Geräte regelmäßig die Luftfeuchtigkeit und reduzieren bzw. verstärken die Geschwindigkeit, mit der sie Wasser ausstoßen.

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