fbpx
Icon. Haken
Kostenloser Versand
Icon. Haken
Kauf auf Rechnung, PayPal & SEPA Lastschrift
Desinfektion365 Logo.
 Konto
Warenkorb

Gute Luftqualität in geschlossenen Räumen

Julia Maus
|
11. Oktober 2020
Diesen Artikel teilen:

Was bedeutet gute Luftqualität?

Es häufen sich momentan die Fragezeichen in den Köpfen von Gastronomen, Büroangestellten und Lehrern, wie man einen gute Luftqualität in geschlossenen Räumen gewährleisten kann. Wir haben uns auf die Suche nach Antworten gemacht.

Von guter Luftqualität spricht man immer, wenn die CO2-Konzentration unter 1000 ppm (parts per million) liegt. An diesem verbindlichen Wert orientieren sich auch die verschiedenen Richtlinien zur Luftqualität, wie zum Beispiel die Arbeitsstättenrichtlinie ASR 3.6, die in der Arbeitsstättenverordnung fest verankert ist. Je mehr Menschen in einem geschlossenen Raum sind, desto höher ist auch die Aerosol- und CO2-Konzentration in diesem Raum. Jeder Mensch stößt beim Ausatmen kontinuierlich CO2 und auch Aerosole aus.

Was versteht man unter schlechter Luftqualität?

Von schlecht gelüfteten Räumen und schlechter Luftqualität spricht man, wenn die CO2-Konzentration über 1000 ppm liegt. Ab 2000 ppm wird der Raum – auf Basis der CO2-Konzentration – als hygienisch bedenklich eingestuft.

Sind Klimaanlagen Virenschleudern?

Zunächst muss zwischen den verschiedenen Klimaanlagen-Versionen unterschieden werden. Man unterscheidet grundsätzlich drei Kategorien: 100 Prozent Frischluft, X Prozent Frischluft in Verbindung mit X Prozent Umluft und 100 Prozent Umluft. Alle Anlagen sind im Prinzip erst einmal keine Virenschleudern. Sobald ein Frischluftanteil vorhanden ist, verdünnt sich automatisch auch die potentiell gefährliche Aerosolkonzentration. Alle Anlagen pusten mit einer bestimmten Geschwindigkeit Luft in den Raum und erzeugen so einen Luftvolumenstrom.

Die Luftbewegung, die vom Menschen und den sonstigen Wärmequellen im Raum kommt, ist in der Regel immer größer als die Luftmenge, die durch Anlagen bewegt wird. Die Luftbewegung durch Klimaanlagen überlagert sich mit der von Menschen verursachten Luftbewegung. Die in der Luft schwebenden Aerosole verteilen sich deshalb schnell im ganzen Raum. Auch wenn eine Anlage mit 100 Prozent Umluft betrieben wird, hat es in der Regel keinen entscheidenden Einfluss auf die Verteilung der Aerosole. Die Anzahl der Viren im Raum bleibt deshalb gleich.

Was sind CO2-Ampeln und wie funktionieren sie?

In den sogenannten CO2-Ampeln sind Sensoren verbaut, die kontinuierlich die CO2-Konzentration der Luft messen. Die Ampelfarben zeigen den Konzentrationsbereich an. In der Regel bedeutet grün: < 1000 ppm CO2, gelb: 1000 bis < 2000 ppm CO2 , rot: > 2000 ppm CO2. Es gibt verschiedene Modelle, die teilweise leicht unterschiedliche CO2-Grenzwerte hinterlegt haben. Ob sie jedoch helfen, die Luftqualität gut zu erhalten, sei dahingestellt. In erster Linie sind sie dazu da, ein optimales Lüftungsverhalten zu erlernen und daraufhin konsequent einzuhalten. Je länger sich Menschen nämlich in einem geschlossenen Raum aufhalten, desto langsamer nehmen sie eine Qualitätsverschlechterung der Luft wahr. Es wird vom Umweltbundesamt generell empfohlen, im regelmäßigen Abstand für 10-15 Minuten zu lüften.

Diesen Artikel teilen:
Julia Maus
Unsere Top-Marken
Bereits erschienen in:
logo Der Hausarzt unkelblau
Logo Lebensmittelpraxis dunkelblau
Kontakt
info@desinfektion365.de
Durchschnittliche Antwortzeit: 4-6h
+49 (0) 6102 8653288
Erreichbar zwischen 9-18 Uhr
Zahlungsarten & Versand
Copyright © 2020 desinfektion365.de
crossmenu