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Darum sollte man nicht mit Titandioxid desinfizieren

Julia Maus
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21. Oktober 2020
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Ist Titandioxid eine gute Desinfektionsmöglichkeit?

Täglich fassen wir Türklinken, Lichtschalter und Bedienknöpfe an. Heutzutage denken wir dabei leider immer an eine mögliche Infektion mit Covid-19. Deshalb ist es wichtig, alle Knöpfe in öffentlichen Gebäuden und Büroräumen so steril wie möglich zu halten. Dazu wenden einige neben normalen Desinfektionsmitteln auch gerne Titandioxid an. Gesund ist das allerdings nicht.

Was ist Titandioxid?

Titan gehört zu den natürlich vorkommenden Metallen auf unserer Erde. In Verbindung mit Sauerstoff reagiert Titan zu Titandioxid. Dieses wirkt unter UV-Licht als Photokatalysator. Die Verbindung absorbiert die Energie, die durch das Licht entsteht und löst eine chemische Reaktion aus. Diese zerstört organische Materialien auf Oberflächen. Diese bleiben dadurch antimikrobiell.

Das Verfahren im Krankenhaus

Krankenhäuser, Lebensmittelunternehmen und auch Altenheime wenden ein Titandioxid-Verfahren an, um mögliche Krankheitserreger zu eliminieren. Dabei trägt man auf die Oberfläche eine dünne Schicht auf. Energiereiches UV-Licht aktiviert die Beschichtung und Keime sterben ab. Die Krux: Unter normalem Lichteinfall oder bei Tageslicht funktioniert das Verfahren nicht.

Geräte im Gesundheitssystem nicht sauber genug

2018 stellte eine Untersuchung fest, dass Geräte in Praxen und Krankenhäusern oftmals nicht sachgemäß und gründlich genug gereinigt werden (können). Durch den komplexen Aufbau medizinischer Geräte ist es schwierig, sie überall ausreichend zu desinfizieren. Regelmäßig gereinigt sind deshalb weniger als die Hälfte der patientennahen Flächen. Für die Gesundheit ist das fatal.

Ist Titan die Lösung?

Beschichtungen mit Titan können helfen, solche Flächen lange hygienisch rein zu halten. Jedoch darf nur geschultes Personal das Verfahren anwenden. UV-Licht ist schädlich für jeden Menschen: Haut, Augen und Immunsystem können durch eine falsche Anwendung stark geschädigt werden. Zusätzlich dazu führt es durchaus zu einer Resistenz der Viren, Bakterien und Pilze.  

Neue Forschungen wollen Titandioxid für den Hausgebrauch möglich machen

Mittlerweile forschen Wissenschaftler daran, dieses Verfahren auch unter normalem Licht möglich zu machen. Dazu mischen sie Titandioxid mit sogenannten Dotierungselementen. Das bedeutet, dass andere chemische Elemente mit Titandioxid zusammen gebracht werden. Forscher erhoffen sich dadurch denselben Effekt wie mit UV-Licht. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Verbindung mit Wasser. So könnte eine Titandioxid-Verbindung auch für den Hausgebrauch interessant werden. Bis es jedoch soweit ist, ist das Verfahren aber nur von geschultem Hygienepersonal anwendbar. Experimente mit Titandioxid oder UV-Lichtlampen daheim sollten dringend unterlassen werden - andernfalls drohen ernste gesundheitliche Probleme.

Unschädliche Desinfektionsmöglichkeit

Damit es auch unschädliche Desinfektionsmöglichkeiten gibt, hat eine deutsche Firma es sich zur Aufgabe gemacht, ein lang wirksames und umweltfreundliches Desinfektionsverfahren zu entwickeln. 2020 kam deshalb BactoAttaQ auf dem Markt. Das Verfahren ist für 365 Tage wirksam und muss nur einmal aufgetragen werden: Es wirkt wie ein Magnet und zieht alle behüllten Bakterien, Viren und Pilze an, um sie zu zerstören. Wenn Sie sich fragen, wie das funktioniert, gelangen Sie hier zu mehr Informationen.

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