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Aerosole und Corona-Viren - Das müssen Sie wissen

Julia Maus
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26. August 2020
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Was sind Aerosole?

Aerosole bezeichnet im Allgemeinen ein Gemisch aus flüssigen und/oder festen kleinsten Schwebeteilchen in einem Gas. Dazu zählen u.a. Pollen, die uns im Frühjahr eine laufende Nase und juckende Augen bescheren, Zigarettenqualm, Auspuffgase von Autos, Pilzsporen, Viren, vulkanische Asche und Wüstenstaub. Neuerdings gehört auch Corona-Viren dazu.

Die verschiedensten Aerosole begegnen uns tagtäglich in unserer Atemluft. Sie sind mikroskopisch klein und variieren in ihrer Größe zwischen einem Nanometer bis zu vielen hundert Mikrometern. Wir atmen sie mit jedem Atemzug über unsere Nase ein und schätzungsweise etwa 90% beim Ausatmen auch wieder aus. Teilchen, die bis in unsere Lunge vordringen, haben einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometern.

Corona-Viren und Aerosole - Das müssen Sie wissen

Die Übertragung von Corona-Viren geschieht durch Aerosole

Corona-Viren haben einen Durchmesser von 0,12–0,16 Mikrometern und werden nach heutigem Kenntnisstand vor allem über Aerosole in der Luft übertragen.

Um die Übertragungsrate zu vermindern, sollten wir daher alle Abstand voneinander halten und Masken tragen. So gelangen beim Sprechen, Niesen oder auch Husten so gut wie keine Tröpfchen in die Luft. Beim Niesen beispielsweise stoßen wir die Luft mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h aus.

Der Mindestabstand reicht nicht mehr aus - Aerosole verbreiten sich schnell

Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist deshalb notwendig, um das Auftreffen von Aerosolen in der Umgebung zumindest zu vermindern. Solange wir uns draußen aufhalten, besteht eine geringere Ansteckungsgefahr als in geschlossenen Räumen. Im Sommer ist das kein Problem: wir können uns draußen auf Bänke setzen, in Biergärten die Abende verbringen oder auch dem Balkon die laue Sommerluft genießen.

Im kommenden Herbst und Winter jedoch stellt uns SARS-CoV-2 vor neue Aufgaben. In geschlossenen Räumen, in denen sich beispielsweise Büroangestellte, Fabrikarbeiter, Lehrer und Schüler länger aufhalten, erhöht sich die Konzentration von Aerosolen und Corona-Erregern in der Luft schnell. Dort weht kein Wind, der sie vermindern könnte und die Aerosolkonzentration in der Luft steigt schnell an.

Wenn man Räume nicht regelmäßig lüften kann, erhöht sich die Übertragung und die Ansteckungsgefahr durch Aerosole demzufolge um ein Vielfaches. Die Distanz von 1,5 Metern ist laut neuesten Kenntnissen nicht mehr ausreichend, um sich vor den Coronaviren in der Luft zu schützen. Das RKI warnt vor einem längeren Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Müssen wir uns in solchen Räumen aufhalten, ist es wichtig, mindestens zwei Meter Abstand voneinander zu halten.

Zum Blogbeitrag über Raumluftdesinfektion geht es hier.

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